Antworten auf die wichtigsten Fragen

Sie benötigen

  • eine stationäre Einweisung durch Ihren heimischen Kinderarzt (gerne auch Hautarzt bei Neurodermitis oder Lungenfacharzt bei Asthma bronchiale)
  • einen mit uns abgesprochenen Termin (Terminvergabe unter Telefon: 0209 369-278)

Nein, Sie benötigen eine stationäre Einweisung für die mehrwöchige Behandlung. Lediglich wenn Sie die Beratung durch unsere Schreiambulanz wünschen, reicht eine Überweisung aus.

Nein. Unsere Kinder- und Jugendklinik stellt keine Rehabilitationseinrichtung dar. Wenn Sie einen solchen Aufenthalt planen (Reha oder Kur), so wenden Sie sich bitte an Ihren Rentenversicherungsträger oder aber an Ihre Krankenkasse und planen mit diesen Institutionen einen Aufenthalt – jedoch nicht in unserer Kinder- und Jugendklinik.

Da wir ein Krankenhaus der Grund- und Regelversorgung sind, in der Regel: ja! Zur individuellen Klärung: Info-Telefon 0209 369-227.

Wenn es sich um einen Erstaufenthalt bei uns handelt: ja. Wir möchten mit unserem Know-how und Ihrer Mithilfe die Regulationsfähigkeit Ihres Kindes verbessern und die bessere und kompetentere Bewältigung in Stress- und Konfliktsituationen erreichen. Um entsprechende Verhaltensmuster zu verändern, benötigen wir nicht nur einen genügend langen Zeitraum, sondern auch die Hinzuziehung einer wichtigen Hauptbezugsperson des Kindes/des Jugendlichen, damit die gesamte Familie diesen verhaltenstherapeutischen Prozess konstruktiv begleitet.

Nein. Wir nehmen nur ein Elternteil als Begleitperson mit auf, selbst wenn Sie mit zwei oder drei kranken Kindern anreisen möchten.

Nein. Bei der Multimodalen 3-Phasen-Therapie baut – unter Einbeziehung der Bezugsperson – eine Modulkomponente auf der anderen auf. Ein Wechsel der Bezugsperson ist deshalb nicht möglich.

Wenn es sich um einen Säugling handelt, also um ein Kind, das noch kein ganzes Jahr alt ist, so ist das möglich, vor allem, wenn es sich um gestillte Säuglinge handelt. Bedenken Sie jedoch bitte, dass der geplante Aufenthalt dazu dient, das Verhalten in Stress- und emotional belastenden Situationen zu verändern. Das benötigt bereits die Aufmerksamkeit und die Konzentration von Ihnen als begleitendem Elternteil. Der mitaufgenommene gesunde Säugling ist bitte ausschließlich von Ihnen zu versorgen. Nach unserer Erfahrung ist das noch einmal eine besondere Herausforderung an Sie als Elternteil, welche aber gemeistert werden kann.

Tun Sie das bitte nicht! Werktäglich finden bei uns viele Seminare und therapeutische Übungen statt. Und es finden sich Zeiten für individuelle Beratungsgespräche. Nach einer solch „vollen Woche" soll das Wochenende bitte ausschließlich zur Erholung dienen und nicht durch ein häusliches „Einmal-nach-dem Rechten-Sehen" zusätzlich stressbelastet sein.

Ja, natürlich. Berücksichtigen Sie aber bitte, dass der Werktag bestimmten therapeutischen Inhalten gewidmet ist. Besuch ist daher eher für die Nachmittagsstunden oder aber das Wochenende einzuplanen. Außerdem ist bitte zu berücksichtigen, dass der der Verhaltenstherapie dienende Aufenthalt sehr anspruchsvoll ist. Wenn der Besuch gekommen ist, so wird er ja auch wieder die Station/das Kind verlassen, was von manchen Kindern mit extrem hohen Stressäußerungen beantwortet wird.

Sprechen Sie Besuchswünsche bitte mit der das Kind begleitenden elterlichen Hauptbezugsperson und/oder unserem therapeutischen Team ab, wenn der Aufenthalt hier begonnen hat.

Nein. Wir sind eine Kinder- und Jugendklinik. Der Patient ist das Kind. Dieses wird von uns versorgt und behandelt. Sie als Elternteil sind die Begleitperson. Sollten Sie eine Krankheit entwickeln und medizinische Hilfe benötigen, so müssen Sie sich hier vor Ort an einen niedergelassenen, ambulant tätigen Arzt wenden. An Wochenendtagen oder in der Nacht oder aber bei einem hoch akuten Notfall finden Sie selbstverständlich medizinische Unterstützung in dem Betriebsteil Bergmannsheil, der sich im gemeinsamen Gebäudekomplex befindet.

Wir sind eine Kinder- und Jugendklinik. Unsere Versorgungsmöglichkeiten enden somit bei Vollendung des 18. Lebensjahres. In einzelnen Fällen (Ausnahmen!) können wir auch erwachsene Patienten behandeln und haben das auch schon getan. Das ist aber ausschließlich in ausgewiesenen Einzelfällen möglich und bedarf unbedingt einer vorherigen Klärung mit Ihrer Krankenkasse. Es besteht kein Rechtsanspruch auf Behandlung in unserer Kinder- und Jugendklinik, sobald Sie erwachsen sind! Es kann sich immer nur um eine Kulanzmaßnahme Ihrer Krankenkasse han-deln.

Ja, das geht. In der Regel gibt es Absprachemöglichkeiten zwischen Ihrer – ausländischen – Krankenkasse und einer deutschen Kasse. Es müsste im Vorfeld abgesprochen werden, inwiefern sich die deutsche Kasse bereit erklärt, die bei uns entstehenden Kosten für die Behandlung zu übernehmen, um sie dann mit Ihrer heimischen Krankenkasse zu verrechnen. Sprechen Sie bitte diesbezüglich mit Ihrer eigenen Krankenkasse.

Ihre Frage ist nicht dabei?

Falls Sie Fragen haben, die hier nicht beantwortet wurden, kontaktieren Sie uns bitte.

Sie erreichen uns telefonisch:

Montag bis Donnerstag
07:30 bis 13:00 Uhr und 14:00 bis 16:00 Uhr
Freitag
07:30 bis 13:00 Uhr und 13:30 bis 14:30 Uhr

Info-Telefon: 0209 369-227

Oder über das Kontaktformular

Kontaktformular

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Bergmannsheil Buer

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Kinder- und Jugendklinik Gelsenkirchen

Das Kinderkrankenhaus mit Qualitätsattest: Medizinisch, pflegerisch und pädagogisch „Ausgezeichnet. Für Kinder.“

Rehaklinik am Berger See

Orthopädische Rehaklinik mit modernsten medizinisch-technischen Einrichtungen und dem Siegel „Top-Reha-Klinik 2017“.